Wo de scheiwe Kirkturm …

Nach der Melodie ‘”Wo die Nordseewellen …”

Wo de scheiwe Kirkturm gruißet in dat Land,
Wo de Kruizkapellen steiht am Wegesrand,
Wo dat hillige Kruize Karfruidachs wät verehrt,
Do is use Heimat, de heimatliche Herd.

Do is use Heimat, do sin wui täu Hius,
Do gällt jui von Dage allen use Griuß,
Do wo wu us driäpet niu no langer Tuid,
Do sin jiu henkumen niu van wuit und suit.

Wo de Gäse patterkt ohne Strümp und Schäu,
Wo de Häuner gackert legget immertäu,
Wo de Kögge graset bui Bäuke an Kanol,
Do sin wui geboren, do feuhl wui us wohl.

Wo use alle Schäule na am Kirkplaß steiht,
Wo wui Jugenderinnerungen hät an Freud und Leid,
Do wit wui us fröggen und wit lustig suin,
Vergiäten alle Möggen, vergiäten alle Puin.

Mög de leiwe Herr us günnen dann de Freud,
Dat wui us na faken in Diälbrügge wuierseiht,
Bis wui dann möt reisen in de Ewigkeit,
In de ewge Heimat, dann sin wui äuk bereit.